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Kiezspaziergang am 24.9.2016: Kiezkämpfe und Protestkunst in Kreuzberg – Ein Spaziergang zu Aufwertung, Verdrängung und Widerstand mit Blick auf politische Wandmalereien

Kreuzberg ist seit Jahren Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftlicher Konflikte und Kämpfe und steht exemplarisch für die gegenwärtigen Konflikte um Aufwertung und Verdrängung in Berlin. Künstlerische Interventionen im urbanen Raum waren und sind dabei oftmals Ausdruck sowie beliebtes Mittel der Kommunikation von Protest, um politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Stadtraum anzueignen und mitzugestalten. Bis heute sind …

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Kiezspaziergang am 23.7.2016: Performing Kreuzkölln. Kollektive Interventionen zur Touristifizierung eines Stadtquartiers

Ich bin ein Reisender, kein Tourist! – Diese im Songtitel der Band Oiro beiläufig beschriebene Ablehnung des Tourist*innen-Seins soll der Ausgangspunkt der in diesem Spaziergang unternommenen „Raumerkundung“ sein. In Zeiten stetig wachsender Reisebewegungen stellt sich die Frage, warum niemand Tourist*in sein möchte. Was heißt das überhaupt? Tourist*in-Sein bedeutet aus performanztheoretischer Perspektive, dessen Rolle einzunehmen. Tourismus …

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Kiezspaziergang am 25.6.2016: Sichtachsen durchkreuzen. Ein Blick hinter die barocken Fassaden der Potsdamer Innenstadt

Hübsch anzusehen ist es ja, dieses Potsdam. Schick gemacht hat es sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten: Gebäude geputzt, Parks gestutzt, und ein Schloss (wiederauf)gebaut hat es sich auch. Stets scheint dabei vor allem der ästhetische Wert im Vordergrund zu stehen: Ob originalgetreue Wiederherstellung von Fassadengestaltungen oder frei gehaltenen (bzw. geschlagenen) Sichtachsen zwischen diversen …

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Kiezspaziergang am 28.5.2016: Unsichtbares sichtbar machen: Experimentelle Streifzüge durch ein Schöneberg im Wandlungsprozess

Irritationen, Verfremdung, Fake und Urban Hacking werden als künstlerische (subversive) Strategien genannt, um Selbstverständliches, materiell Eingeschriebenes und Gewohntes im urbanen Stadtraum zu hinterfragen und zu verändern. Diese Strategien gehen auf diverse Künstler*innengruppen zurück (Situationistische Internationale aus Frankreich, Dada aus Zürich, Fluxus etc.). Durch diese experimentellen Strategien sollen gesellschaftliche Verhältnisse und Machtstrukturen sichtbar gemacht und so …

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FÄLLT AUS!!!!! Kiezspaziergang am 23.04.2016: Dérive: Zwo, Eins, Risiko?! Umherschweifen im Gefahrengebiet

Gefahr, Risiko und Sicherheit sind Begriffe, die seit den letzen Monaten immer häufiger durch den Friedrichshainer Nordkiez schwirren. Wie gefährlich ist es aber wirklich in diesem “Gefahrengebiet”? (Oder wie es in Berlin heißt: “kriminalistätsbelastender Ort”.) Wie können wir uns der Gefahr nähern? Und welche Gefahren warten auf uns? Grundrechtseinschränkungen von Seiten der staatlichen Exekutive oder …

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Fotoexkursion am 16.04.2016: Strukturwandel im Schillerkiez-Neukölln – Neue schöne Arbeitswelten?

Samstag 16.04.2016 Ort: Boddinstr., Ecke Mahlowerstr. Uhrzeit: 13.00 Uhr Der Schillerkiez im Norden Neuköllns unterliegt einem ökonomischen und sozialen Strukturwandel. Politischer Widerstand und Auseinandersetzungen im Kampf gegen Verdrängung und Rassismus werden dort geführt. Sichtbare und subtile Symboliken im Raum bestätigen dies und zeugen von diesem tiefgreifenden Wandel. Dieser Kiez kommuniziert wie kein anderer mit und …

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Kiezspaziergang am 26.03.2016: Die City West als Erinnerungslandschaft von gestern

Die Wahrnehmung von Berlin als “historisch”, die Diskussion über Erinnerungspolitik,  der Bau großer Mahnmale, Symbole und Denkmäler – all dies hat in den letzten 25 Jahren den Blick auf die “City Ost” fokussiert. Aber Erinnerungspolitiken gab es auch schon vorher und anderswo. Auf dieser Tour durch die “City West” wollen wir diese anderen Projekte anderer …

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Kiezpaziergang am 28.11.2015: Über Unsichtbarkeit und Sichtbarkeit städtischer Strukturen und Prozesse – Ein urbaner Blick auf Schöneberg

Das Sehen richtet sich nach außen, während der Ursprung, aus dem die Welt hervorgeht, meist in der Leiblichkeit verborgen bleibt. So definierte einst Merleau-Ponty den Zusammenhang zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Aber wie verhält sich dieser Zusammenhang in Bezug auf urbane Strukturen und Prozesse? Was ist sichtbar in Städten, was bleibt im Verborgenen? Vor dem Hintergrund …

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Kiezspaziergang am 24.10.2015: Schweine-öde!? Städtische Peripherie zwischen Stigmatisierung und Zukunftsversprechen

Schweine-öde!? Städtische Peripherie zwischen Stigmatisierung und Zukunftsversprechen „Schöneweide ist ein Stadtteil mit Zukunft, nur weiß niemand, wann sie wirklich beginnt.“ (Tagesspiegel, 15.12.2015) Der Berliner Stadtteil Oberschöneweide steht seit den Anfängen der Industrialisierung Berlins („Elektropolis“) bis zum Ende der DDR synonym für Fabriken und Industrieproduktion der Elektrotechnik und metallverarbeitende Industrie. Heute ist Oberschöneweide durch die Folgen …

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Kiezspaziergang am 26.9.2015: Mediaspree – Investorenträume, Profitversprechen, Konfliktzone

Mediaspree – Investorenträume, Profitversprechen, Konfliktzone   Im Zentrum Berlins schließen sich die Baulücken. Zwischengenutzte Freiflächen weichen repräsentativen Büro- und Wohnkomplexen. Akteure proklamieren einen in der Entwicklung sichtbar werdenden Aufschwung. Gleichzeitig regt sich Protest von Anwohner_innen gegen die voranschreitende Veränderung. Anhand des innerstädtischen, ivestorengesteuerten, urbanen Entwicklungsprojektes „Mediaspree“ sollen Ursachen und Wirkungen aufgezeigt werden. Bei dem Stadtspaziergang …

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