Veranstaltungshinweis: Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen?

Am Ende des Sommers gibt es ein Podium und einen Film zur Geschichte und Gegenwart von Hausbesetzungen in Berlin. Im “AcudMachtNeu” in der Veteranenstraße 21 in Mitte diskutieren am Donnerstag, dem 30. August 2018 um 20 Uhr Aktivist*innen von #besetzen und der Stadtforscher Philippe Koch aus Zürich mit der Landesvorsitzenden der Berliner LINKEN, Katina Schubert, über einen Umgang mit Hausbesetzungen jenseits der “Berliner Linie”. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es bei der Hellen Panke.

Neuerscheinung “Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen”

Das BucGemeinsam die Hände dreckig machenh “Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen” von Severin Halder ist in diesen Wochen beim transcript Verlag erschienen. Mehr Informationen zum Buch gibt es hier. Das Buch kann auf dreckigehaende.de ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden. Eine Präsentation zum Buch gibt es am Donnerstag, dem 19. Juli 2018 um 19.30 Uhr beim Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Im Anschluss an die Präsentation wird der Film “Farming Maputo” gezeigt. Das gesamte Programm ist auf der Webseite des Allmende-Kontors online.

Neuerscheinung: Dritte Auflage vom “Handbuch Kritische Stadtgeographie”

Beim Verlag Westfälisches Dampfboot in Münster ist vor wenigen Tagen die dritte, überarbeitete und stark erweiterte Auflage des “Handbuchs Kritische Stadtgeographie” erschienen. Das Buch bietet eine grundlegende Einführung in verschiedene Konzepte, Methoden und Handlungsfelder einer Kritischen Stadtgeographie. Wie schon bei den Auflagen zuvor, ist “Kritische Geographie Berlin” auch dieses Mal wieder mit mehreren Beiträgen am Buch beteiligt. Neu ist der Eintrag “Tourismus”, den mehrere Mitglieder von “Kritische Geographie Berlin” gemeinsam verfasst haben. Das Inhaltsverzeichnis des Handbuchs, das Vorwort zur dritten Auflage und die Möglichkeit zur Bestellung gibt es online beim Verlag.

Kiezspaziergang am 23.6.2018: Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe

Am Samstag, dem 23. Juni 2018 findet in der Reihe “Kiezspaziergänge” die Exkursion “Schulbau in Berlin: Konzepte, Konflikte, Kämpfe” statt. Die Berliner Schulen sind das größte Infrastrukturprojekt der nächsten 10 Jahre. Um die massiven Schäden infolge Jahren des Sparens zu beheben und neue Kapazitäten zu schaffen, plant der Berliner Senat eine Schulbauoffensive im Umfang von 5.5 Milliarden Euro – mehr, als einst für den BER geplant. Die Realisierung soll gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE erfolgen. Das hat weitreichende Folgen. Kritische Stimmen mahnen, dass Schulbau durch eine GmbH rein finanzpolitischen Erwägungen folgt, dass Verträge, die die Bezirke etwa 30 Jahre als Mieter an sich binden, nicht öffentlich einsehbar und Möglichkeiten der Beteiligung gefährdet sind. Die Exkursion geht vom Herrmanplatz über den Campus Rütli, eine aufgegebene Schule am Görli und die ehemalige Gerhard-Hauptmann-Schule vorbei am Google-Campus zur kritischen Volksinitiative “Unsere Schulen”.

In Kooperation mit Naturfreunden e.V. Berlin. Kosten 2,50, Naturfreunde frei

 

Datum: 23.6.2018
Treffpunkt: Auf dem Hermanplatz
Zeit: 13.00 Uhr
Dauer: 1,5- 2 h
Ansprechpersonen: Anika Duvenek

 

Kiezspaziergang am 26. Mai 2018: Mediaspree Reloaded – Neue Investorenträume, Profitversprechen und Konfliktzonen

Der große Protest um Mediaspree ist fast verstummt. Schrittweise füllen sich am nördlichen Spreeufer die letzten Baulücken, Teile der Mauerreste werden für Luxus-Wohnträume entfernt und die großen Investorenträume werden immer sichtbarer. Weiter südlich drängen neue Investitionspläne in die Kreuzberger Wohnkieze. Der Google Campus, Factory oder die Firmenzentrale von Deliveroo sind Manifestierungen einer neuen Arbeitswelt, die den Alltag der Stadt zunehmend bestimmt. Während Selbstverwirklichung, Flexibilität und Kreativität in der Industrie 4.0 angepriesen werden, bedeutet sie auf der Kehrseite oft Entgrenzung, Deregulierung und Ausbeutung. Gleichzeitig gefährdet der Run auf die existierenden Gewerbeflächen die langjähige Mieterschaft und verdrängt dort soziale Projekte, Künstlerateliers und Bildungseinrichtungen. Mit diesen neuen Akteuren im Kiez müssen sich nicht nur Proteste um Recht auf Stadt-, Wohn- und Gewerberaum, sondern auch Arbeitskämpfe komplett neu formieren.

Als Erweiterung der vergangenen Stadtspaziergänge zur Media Spree wollen wir in diesem Jahr an verschiedenen Stationen zwischen Spree und Landwehrkanal die aktuellen Ausprägungen neuer Arbeitsformen und Kämpfe um Arbeit sowie die künftigen Auswirkungen auf die Kieze diskutieren.

 

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und Naturfreunde Berlin e.V. 

Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei

Datum: 26.05.2018
Treffpunkt: Treffpunkt: U-Bhf. Schlesisches Tor (May-Ayim-Ufer unter der Roten Laterne)
Zeit: 13:00 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Ansprechpartner*innen: Valentin Domann und Nils Grube

Kontakt für Fragen und Anmerkungen:

valentin.domann@hu-berlin.de oder disurbanism@gmail.com

Forschungswerkstatt Kritische Geographie vom 14. bis 17. Juni 2018 in Frankfurt (Main)

Für die Forschungswerkstatt Kritische Geographie gibt es eine Reihe von Sessions und anderen Veranstaltungen, für die Beiträge eingereicht werden können. Die Forschungswerkstatt findet vom 14. bis 17. Juni 2018 im Studierendenhaus in Frankfurt am Main statt. Mehr Informationen gibt es hier.

Demo: WIDERSETZEN – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn am 14. April 2018

Wir machen mit bei der berlinweiten Demonstration: Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn. Am 14. April 2018, ab 14 Uhr ab Potsdamer Platz.Am Samstag, dem 14. April 2018 findet in Berlin eine große Mietendemo statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Potsdamer Platz. Mehr Informationen und den vollständigen Aufruf gibt es hier.
In der Woche vor dem Demo finden in der ganzen Stadt Aktionstage unter dem Motto “ZUSAMMENSETZEN” statt, eine Übersicht über alle Veranstaltungen ist hier einzusehen.

 

Kritische Geographie Berlin unterstützt die Volksinitative “Unsere Schule”

Kritische Geographie Berlin e.V. unterstützt die Volksinitiative “Unsere Schulen”, die sich gegen die geplante Übertragung von Schulgebäuden an die Howoge GmbH richtet.

Mehr Informationen zur Initiative gibt es hier.

Aufruf zur Solidarität: Newroz ist auch unser Newroz!

Aus aktuellem Anlass unterstützt Kritische Geographie Berlin e.V. den untenstehenden Aufruf “Newroz ist auch unser Newroz”. Mehr Informationen gibt es bei Civaka Azad.

Newroz ist auch unser Newroz!

Jedes Jahr feiert die kurdische Bewegung in Deutschland Newroz, dieses Jahr in Hannover. Doch die Polizei wollte Newroz verbieten. Vor diesem Hintergrund hat das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden in Deutschland (NAV-DEM) die Anmeldung zurückgezogen. Wir aber haben eine Demonstration zu Newroz angemeldet. Denn: Newroz, das ist ein Neujahrsfest der Menschen im Nahen- und Mittleren Osten. Newroz, das ist das Fest des Widerstands für Demokratie, Freiheit und Frieden. Newroz das ist eine große Feier, ein Fest der Kulturen. Spätestens mit dem Kampf der kurdischen Bewegung gegen den Islamischen Staat, ist Newroz auch die Sache aller fortschrittlichen und demokratischen Menschen dieser Erde. Newroz ist auch unser Newroz.

Dieses Jahr findet Newroz vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen Angriffs der Türkei auf den nordsyrischen Kanton Afrin statt. Afrin ist eines der drei demokratisch selbstverwalteten Gebiete, die die Demokratische Föderation Nordsyrien umfasst. Seit 2012 wird hier das Projekt des Demokratischen Konföderalismus trotz Krieg und Embargo aufgebaut. Dieses strebt die gleichberechtigte Selbstverwaltung und demokratische Selbstbestimmung von Ethnien, Religionen und Geschlechtern an. Unter der Führung von Frauen findet ein Aufbruch statt, der für die gesamte Region richtungsweisend sein und ein Lösungsmodell für jahrzehntealte Konflikte darstellen kann. Dieses Projekt, das Hoffnung auf ein friedliches und demokratisches Syrien macht und einen positiven Effekt auf die gesamte Region haben kann, verdient unsere Unterstützung.

Doch, anstatt diesen Krieg zu verurteilen, hat die Bundesregierung nichts Besseres zu tun, hier Protest als terroristisch zu diffamieren. Wir fragen, was unterscheidet die Bundesrepublik von der Türkei, wenn sie selbst eine kulturelle Feier, wie Newroz verbieten lässt.

Um unserer Solidarität Nachdruck zur verleihen, rufen wir dazu auf, gemeinsam am Samstag, den 17. März 2018 in Hannover zu demonstrieren. Kommt alle!

Veranstaltungshinweis: Was stärkt die Menschenrechte in der Türkei?

Zum Jahrestag der Inhaftierung von Deniz Yücel gibt es im “SO36” in Berlin-Kreuzberg am Dienstag, dem 27. Februar 2018 um 19 Uhr eine Diskussionveranstaltung. Es diskutieren der Schriftsteller Doğan Akhanlı, die Sozialwissenschaftlerin Nil Mutluer und die Rechtswissenschaftlerin Esra Demir. Die Veranstaltung wird organisiert vom Freundeskreis #FreeDeniz und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.