Projekte

Prekäre Wissenschaften

 

Aufruf zum Bewerbungsboykott !

Gegen un- oder unterbezahlte Lehraufträge und unzumutbare (LfbA-) Stellen!

 Für Dauereinstellungen und faire Arbeitsbedingungen an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten!

Die Entwicklung der Studien-, Lehr- und Forschungsbedingungen an deutschen Hochschulen und Universitäten ist unhaltbar:

Studiengebühren in einzelnen Bundesländern, überfüllte Seminare und Vorlesungen, absurde NC-Vorgaben, modularisierte, auf Schnelldurchlauf und employability getrimmte Bachelor- Studiengänge, Kampf um Plätze in Master-Seminaren – das sind nur die allzu offensichtlichen Effekte. Somit sind die am unmittelbarsten Betroffenen dieser schlechten Bedingungen die Studierenden. Überarbeitete Dozent_innen sind kaum in der Lage, ausreichende Betreuung anzubieten. Deren kurzfristige Arbeitsverträge verhindern zudem die Möglichkeit, Veränderungen von Studienbedingungen voranzutreiben oder auch nur einzelne Seminare sinnvoll neu zu konzipieren und didaktische Fähigkeiten zu akkumulieren.

In Deutschland arbeiten derzeit ca. 75% der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen in außeruniversitären Forschungseinrichtungen befristet und oftmals als Promovierende oder Drittmittelfinanzierte in Teilzeit (Neis 2011)[1]. An deutschen Hochschulen sind es gegenwärtig sogar 85% des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, die mit befristeten Arbeitsverhältnissen, Lehraufträgen oder Honorarverträgen zurechtkommen müssen (Reiner 2012)[2]. Insgesamt ein trauriges Bild im Vergleich zu Großbritannien (35%), Frankreich (37%) und den USA (17%)!

Außerdem gerät die akademische Forschung zunehmend in die Abhängigkeit von Drittmitteleinwerbung, Ranking- und Exzellenz-Bewertungskriterien, von intransparenten und oftmals willkürliche peer-review-Verfahren und auf quantitativen Output orientierten Publikationstätigkeiten („publish or perish!“). Dieser Zustand kennzeichnet wissenschaftliche Forschung zunehmend als reine Produktentwicklung und nicht mehr als gesellschaftliches Gemeingut (Wodarg 2012)[3], als kritische Stimme und Korrektiv sozialer Verhältnisse.

 

LfbA: Lehrkräfte für besondere Aufgaben

Ein besonders eklatantes Beispiel dieser unhaltbaren Zustände sind die Versuche, die angespannte Personalsituation in den Universitäten bei steigenden Studierendenzahlen über oftmals unbezahlte Lehraufträge und die Einführung eines neuen Typus von Bildungsarbeitenden aufzufangen: den sog. Lehrkräften für besondere Aufgaben. Diese Konstruktion eines prekarisierten, also meistens befristeten und oftmals lediglich in Teilzeit (½ oder ¾ Stelle) ausgewiesenen Stellenprofils gibt es in der Bundesrepublik etwa seit dem Jahr 2005. In den letzten beiden Jahren haben sich Ausschreibungen von LfbA-Stellen als die – neben den ebenfalls problematischen (oft un- und immer unterbezahlten) Lehraufträgen für Doktorand_innen, sowie den vergleichsweise raren Junior-Professuren – beinahe einzigen Stellenangebote für Post-Docs herausgestellt.

 

Damit wurde – wie seit längerem bereits zu beobachten war – der frühere akademische Mittelbau nicht nur abgeschafft, sondern zudem eine zweite, untergeordnete Kategorie von „Maschinisten der Hochschulen (…), die für die Lehre schuften und den Betrieb aufrechterhalten“ (Lehmann 2012:3)[4] eingeführt. Die Aufgaben dieser i.d.R. keinem Lehrstuhl direkt zugeordneten Stelleninhaber_innen bestehen aus reinen Lehrverpflichtungen mit oftmals absurd hohen Zahlen an Lehrveranstaltungen. Beispielsweise umfassen diese in einer aktuellen Stellenausschreibung des Institutes für Geographie an der Universität Bamberg[5] 13-18 SWS (bei ganzer Stelle) und damit die Durchführung von 6-9 zweistündigen Veranstaltungen pro Woche plus deren Vorbereitung, Beratung und Betreuung der Studierenden, Examens- und Hausarbeitskorrekturen, Referatslektüre, akademische Verwaltungsaufgaben etc. Ein Lehrdeputat von 8 SWS – so zeigen weitere Beispiele aus den geographischen Instituten der Universitäten Bonn und FU Berlin[6] – wird nur mit halben Stellen versehen. Zudem liegen die am häufigsten angebotenen Entgeltstufen mit TV-L 13 unter der üblichen Eingruppierung von Post-Docs (TV-L 14) – Promotion ist dennoch „erwünscht“, wenn nicht gar Voraussetzung. Manchmal sind die Stellen nur „zunächst“ auf zwei Jahre befristet: Heißt das, die Probezeit beträgt zwei Jahre? Aber klar, familiengerecht sind die Hochschulen – das wird z.B. explizit in der Stellenausschreibung aus Bamberg betont.

Nur das Versprechen auf einen Verbleib im akademischen Arbeitsumfeld lässt solche Bedingungen für eine ständig wachsende Zahl qualifizierter Bewerber_innen auf auslaufenden Projektstellen überhaupt annehmbar erscheinen. Ein Versprechen, das angesichts der Befristung und der beinahe unmöglichen Weiterqualifizierung auf solchen Stellen nicht zu realisieren sein wird. Dass den LfbAs i.d.R. formal ein Drittel der Arbeitszeit zum Zweck der Forschung zur Verfügung steht, ist eine fast verächtliche Ignoranz der Stellenrealität. Die Befristung ist ein entscheidender Unterschied zu vergleichbaren Positionen für selbständige Lehre und Forschung unterhalb der Professur außerhalb Deutschlands, der oft übersehen wird.

 

Diese LfbA-Stellen stehen somit für die Ausweitung und Institutionalisierung prekarisierter Beschäftigungsverhältnisse. Gleichzeitig wird mit ihnen eine höchst fragwürdige Trennung von reinen Lehrtätigkeiten für das akademische Fußvolk von der Forschung durch wenige, aufstiegsorientierte und „exzellenten“ Wissenschaftler_innen (allerdings auch oft lediglich kurzzeitig in über Drittmittel finanzierten Forschungsprojekten beschäftigt) vorgenommen. LfbA-Stellen sind also nicht nur zu einem Synonym für Lohndrückerei und Unterbezahlung des akademischen Prekariats geworden, sondern auch für die Abdrängung einiger Wissenschaftler_innen aus der akademischen Laufbahn.

 

Lehre an deutsche Universitäten

Beschreibungen und Analysen der deutschen Hochschullandschaft und ihrer vielfach prekären Beschäftigungsverhältnisse wurden in den letzten Jahren vermehrt vorgelegt (z.B. Rambach 2002[7]; Dörre/Neis 2007[8]; GEW: Templiner Manifest[9]; Hans-Böckler-Stiftung 2010[10]; ver.di:biwifo gg. WissZVG[11]; intelligenzija movement 2009, 2012[12]; Institut für solidarische Moderne 2012[13]). Neben der meist richtigen Analyse der deutschen Hochschullandschaft steht allerdings die Ratlosigkeit bildungspolitischer Initiativen (aber auch praktischer Interventionen), wie hier in den nächsten Jahren Terrain (zurück)erobert werden könnte. Denn die politische Aktivierung des ehemaligen universitären Mittelbaues, des zeitlich und räumlich flexibilisierten akademischen Prekariats erscheint extrem schwierig:

Selten sehen Akademiker_innen sich selbst als Subjekte einer notwendigen Thematisierung und ja, der Politisierung des eigenen Arbeitsbereiches. Neben Mythen eines akademischen, dauerkreativen Künstlertypus als dem Rollenvorbild des neuen, ständig an seiner/ihrer eigenen Karriere arbeitenden unternehmerischen Selbst prägen konkrete und knallharte Konkurrenzen, Funktionalisierungen von Netzwerken und Zementierung struktureller (also ökonomischer, sozialer und kultureller) Ungleichheiten das Beziehungsgefüge an Universitäten und Forschungsinstituten. Für viele ältere (also 35+) und/oder institutionenkritische Akademiker_innen ist Fatalismus und Rückzug aus den akademischen Arbeitsbereichen der einzige Ausweg. Wenn es gut läuft, bleiben Selbstständigkeit in Kleininstituten und Firmen, Dozent_innenpools und „Freischaffende Lehrkräfte“ derzeit die einzigen beruflichen Optionen.

 

…und die Gewerkschaften?

Seit einigen Jahren gibt es Aktivitäten einzelner Funktionäre von GEW (Templiner Manifest) und ver.di (biwifo[14]; Neis[15]) zur Thematik der prekarisierten akademischen Arbeitsverhältnisse. Sie thematisieren das Wissenschafts-zeitvertragsgesetz (WissZeitVG[16]), ungenügende Organisierung an Hochschulen und außeruniversitären Instituten in Betriebs- und Personalräten sowie die grundlegende Tendenz zu prekären Beschäftigungsverhältnissen in diesem Bereich[17]. Trotz dieser Initiativen scheint sich die Aufmerksamkeit des gewerkschaftlichen Apparates immer noch primär auf Menschen in sog. Normalarbeitsverhältnissen zu konzentrieren, sowie in der Gründung bzw. Repräsentation der Institutionen durch Personal- und Betriebsräte. Gewerkschaftliche Vertretung erfahren also vor allem festangestellte Kernbelegschaften, obwohl die als Ausnahmefälle behandelten prekären Jobs mittlerweile zur Regel geworden sind. Gleichzeitig „bewegt sich deren gewerkschaftlicher Organisationsgrad gegen Null“(Reiner 2012:4)[18].  Wer also nicht selbst Gewerkschaftsmitglied oder – noch besser – in einem Personal- oder Betriebsrat ist, wird derzeit bei ver.di und der GEW nur wenige Ansprechpersonen finden.

 

Schadet ein Bewerbungs-Boykott nicht in erster Linie den Stellensuchenden selbst?

Wir verstehen diesen Boykottaufruf zunächst einmal als Skandalisierung unhaltbarer Zustände. Ein Bewerbungsboykott unzumutbarer Stellen wird auch hier keine schnelle Abhilfe schaffen, aber zumindest einigen von uns eine nervenaufreibende, verschleißende, unterbezahlte und somit kaum attraktive Arbeitsstelle ersparen.

Gleichzeitig haben wir so mehr Zeit, uns für zukünftig bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu engagieren, mit anderen Initiativen Kontakt aufzunehmen und diese zu unterstützen. Kurz: wieder aktiv zu werden und (Bildungs- und Beschäftigungs‑)Politik in die eigenen Hände zu nehmen!

 

Kolleg_innen:

  • Boykottiert un- und unterbezahlter Lehraufträge und unzumutbare LfbA- Stellen! (schickt z.B. anstatt einer Bewerbung eine begründete Absage[19])!
  • Macht Eure Kolleg_innen auf diesen Aufruf aufmerksam!
  • Verweigert Eure Arbeitskraft und produktive Kooperation bei unhaltbaren Zuständen an Hochschulen und Universitäten!
  • Unterstützt studentische Proteste und die kritischer bildungspolitischer Initiativen (ISM, Génération Précaire, …)!

 

Universitätsinstitute und andere wiss. Einrichtungen,…

  • Beteiligt Euch nicht an der Abschaffung des Mittelbaus!
  • Schreibt keine unzumutbaren Stellen aus und unterstützt Kolleg_innen und Studierende in ihrem Engagement gegen prekarisierte akademische Verhältnisse!

 

…und überhaupt….

  • Abschaffung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)! Das heißt: Für die systematische Verbreitung von Dauerstellen für Lehre und Forschungsaufgaben!
  • Infragestellung der projektgesteuerten Forschung und deren systemischer Effekte, die Generalisierungen kurzfristiger Einstellungen darstellen!
  • Infragestellung der Spaltung zwischen eher unmündigem Mittelbau und eher (eigen-)mächtigen Professoren!
  • Umwandlung der Hochschulen und Universitäten in Orte unabhängigen, kritischen Denkens, kooperativen Lernens und solidarischer Praxis – statt der Förderung eines ständigen Wettbewerbs zwischen Forschenden, Lehrenden und Lernenden!
  • Gründung und Unterstützung unabhängiger Institute, Initiativen und Zusammenschlüssen von Studierenden, Lehrenden, Forschenden!
  • Wir wollen nicht an die exklusiven Fleischtöpfe der selbstgemachten Eliten des Wissenschaftsbetriebs, sondern unsere eigene emanzipatorische Kulinaristik!

Unterstützt unseren Boykottaufruf durch eure Unterschrift (das geht auch anonym!) und/ oder durch die Schilderung eurer konkreten Beschäftigungsbedingungen!

Autor_innen und Erstunterzeichnende:

Kritische Geographie Berlin (Dr. Thomas Bürk, Fabian Brettel, Dr. Mélina Germes, Hanna Hermes, Dr. Jan Simon Hutta, Dr. Kristine Müller, Christine Scherzinger);

Kritische Geographie Frankfurt am Main (Michael Blickhan, Jenny Künkel, Mathias Rodatz, Dr. Anne Vogelpohl),

Engagierte Wissenschaft e.V. (Leipzig) sowie: Prof. Dr. Uli Best (Toronto), Inga Börjesson (Berlin), Lars Dabbert (Berlin), Susen Engel (Berlin), Dr. Henning Füller (Erlangen), Dr. Stefan Höhne (Berlin), Corinna Hölzl (Berlin),

Unterstützer_innen: (Stand 25.1.2014)

Dr. Ferdaouss Adda (Göttingen), Katharina Abdo (Frankfurt), Birgit Aka, Dr. Christopher Bahn ( Zürich/CH), Heike Baake (Schwäbisch Gmünd), Robert Barbarino (Köln), Thomas Barth (Weimar/Jena), Dr. Ulrike Beisel (Halle-Wittenberg/Lancaster), Prof. Dr. Bernd Belina (Frankfurt am Main), Fabian Beran (Berlin), Katharina Berger (Bremen), Franziska Bergmann (Tübingen), Tobias Boos (Mainz), Cybèle Bouteiller (Berlin), Alexander Brandt (Bremen), Kathrin Braun (Magdeburg), Dr. Margot Brink (Osnabrück), Niklas Brown (Stuttgart),Dr. Daniela Busse (Halle), Eric Danielski (Berlin), Cornelius Dietrich (Jena), Jan Dohnke (Berlin), Laura Calbet Elias (Berlin), Mathias Engel (Berlin), Harald Etzbach (Berlin), Dr. Tobias Fink (Hildesheim), Matthias Fleischer (Erlangen), Flörsheimer, Florian (Berlin), Dr. Alexander Gallas (Berlin), Susan Gamper (Bamberg), Dr. Dirk Gebhardt (Brüssel), Lars Gertenbach (Jena), Dr. Sven Glawion (Berlin), Stefanie Graefe (Jena), Marie Grünter (Frankfurt/Oder), Dr. Adél Gyimóthy (Weimar), Jana Günther (Berlin), Ulrike Hagemeister (Berlin), Ingrid Hapke (Berlin), Antje Harms (Freiburg), Helmut Heit (Berlin), Nadine Helm (New York), Dr. Svea Luise Herrmann (Hannover), Peter Henning (Mainz), Dr. Malte Hesse (Bremen), Prof. Dr. Peter Herrmann (Cork/Irland), Sascha Hertling (Frankfurt/Main), Maria Hetzer (Coventry), Sylvia  Hipp(Osnabrück), Dr. Mieste Hotopp-Riecke (Magdeburg), Kirsten Huckenbeck (Frankfurt/Main), Vessela Ivanova (Leipzig), Dr. Stefan Jahr (Manchester/ UK), Kerstin Jergus (Halle), Thies Johannsen (Berlin), Frank Sebastian Johner (Köln), Eleonore Jost (Wuppertal), Dr. Kris Kaufmann, (Dresden), Dr. Götz Kaufmann (Berlin),  Dr. Philippe Kersting (Mainz), Dr. Stefan Kipfer (Toronto), Prof. Dr. Klaus Kost (Essen), Torben Klußmann (Eschborn), Prof. Dr. Clemens Knobloch (Siegen), Julia Knoch (Bochum), S. Könninger (Hannover), Marius Köster (Frankfurt am Main), Claudia Konrad (Hamburg), Thomas Kubiak, Carolin Küppers (Freiburg), Dr. Christof Lehmann  (Aarhus/DK), Christian Levers (Berlin), Dr. Roland Lippuner (Jena), Prof. Dr. Julia Lossau (Berlin), Dr. Bernhard Lucke (Erlangen), Manuel Lutz (Berlin), Ralph Lützeler (Bonn), Ulrike Mackroth (Berlin), Dimitri Mader (Jena), Dr. Marion Mangelsdorf (Freiburg), Max Manzey (Berlin), Siegmund Margherita (Leipzig), Jonas Margraff (Mainz), Kris Maschewsky (Berlin), Dr. Cornelia Mattern (Hagen), Martin Maurach (Lüneburg), Cornelius Maurer (Berlin), Joachim Mayer (Augsburg), Sergei Melcher (Kiel), Frank Meyer (Leipzig), Dr. Boris Michel (Erlangen), Giulia Montanari (Leipzig), Lidia Monza (Frankfurt/Main), Jörg Mose (Münster), Sebastian Muhs (Dresden), Julian Müller (Berlin), Nicole Müller (Freiburg), Patrik Müller (Hannover), Martina Neuburger (Hamburg), Petra Neuhold, (Wien), Rolf F. Nohr (Braunschweig), Thorsten Peetz (Berlin),  Felix Silomon-Pflug (Frankfurt/ Main), Lucas Pohl (Frankfurt/Main), Dr. Thomas Pohl (Hamburg), Tobias Preising (Hamburg), Dr. Alexandra Rau (Frankfurt am Main), Nina Reusch (Freiburg), Wiebke Rösler (Berlin), PD Dr. Renate Ruhne (Bern/CH), Anja Rund (Berlin), Oliver Samoila (Hamburg), Nina Samuel (New York), Joachim Scheiner (Dortmund), Cornelia Schlee (Berlin),  Antonia Schmid (Berlin), Tobias Schmitt (Hamburg), Torsten Schöbel (Potsdam), Maren Schreier (Bremen), Mario Schreiner (Kassel), Markus Schrenker (Berlin), Doerte Schulz (Berlin), Frank Schulz (Darmstadt), Carolin Schurr (Bern), Dr. Nina Schuster (Dortmund), Hanne Schweitzer (Köln), Jochen Schwenk (Darmstadt), Dr. Karin Schwiter (Zürich/CH), René Seyfarth (Weimar), Jürgen Sirsch (Mainz), Cornelia Siebeck (Berlin), Dominique Sifontes(Berlin), Helge Simon (Mainz), Adriana Slavcheva (Leipzig), Christian Smigiel (Leipzig/Sofia), Dr. Hanna Sommer (Berlin), Germaine Francoise Spoerri,  (Bern/Thessaloniki), Dr. Malte Steinbrink (Osnabrück), Renata Sternberg (Berlin), Robert Straube (Halle), Katharina Sucker (Weimar), Marco Schwarzak,  (Dresden),Katja Thiele (Berlin), Max Trauzettel (Tübingen), Katharina van Elten (Bielefeld),  Sabine Volk (Potsdam),  Thilo Wiertz (Potsdam), Frank Winde (Potchefstroom/SA), Doris Wieser (Göttingen), Dr. Matthias Zimlich (Würzburg)

Vielen Dank an alle Unterstützer_innen!