«

»

Apr 25

Neuerscheinung: HU-Studie zum Thema ‘Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems’ in Berlin

zwangsräumungen veröffentlichungDie Mieten in Berlin steigen. Besonders innerhalb des S-Bahn-Rings ist die Situation dramatisch: Es gibt so gut wie keine günstigen Wohnungen mehr, viele Mieter_innen müssen (zwangs-)umziehen wenn sie es nicht freiwillig tun, oder am Essen sparen. Zwangsräumungen sind die gewalttätigste Form der Verdrängung. Die Politik unterstützt Vermieter*innen in ihrer radikal neoliberalen Wohnungsmarktpolitik, duldet rasant steigende Mieten. Selbst von der Polizei als „rechtlich einwandfrei aber moralisch verwerflich“ eingeordnete Zwangsräumungen werden mithilfe großer Polizeieinsätze gegen massenhafte nachbarschaftliche Proteste durchgesetzt. Politiker tun nichts gegen die Verdrängung der Mieter*innen aus ihrem Lebensumfeld. Für sie sind Wohnungen eine Ware wie jede andere und wer sie nicht bezahlen kann, bekommt keine.

Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftler_innen am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität eine Studie herausgegeben, die sich diesem Thema differenziert nähert und Ausmaß, Verteilung und Struktur der Berliner Zwangsräumungen in den Blick nimmt.

 

Zur Studie gehts hier
Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems

Mehr zum Thema Zwangsräumungen hier