Nov 14

Neuerscheinung: “Krisenproteste in Athen und Frankfurt” von Daniel Mullis

Ganz aktuell ist der Band “Krisenproteste in Athen und Frankfurt. Raumproduktionen der Politik zwischen Hegemonie und Moment” von Daniel Mullis in der Reihe “Raumproduktionen” beim Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen. Aufbauend auf die Neuen Philosophien des Politischen von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe sowie Jacques Rancière sowie die Über­legungen zur Produktion des Raumes von Henri Lefebvre untersucht Mullis in Athen den Dezemberaufstand 2008 sowie die Proteste gegen die Verein­barungen mit der Troika ab 2010 bis zur Wahl der ersten SYRIZA-Regierung im Januar 2015 nach und analysiert in Frankfurt am Main die Politiken des Blockupy-Bündnisses zwischen 2012 und 2015.

Mehr Informationen zum Buch und die Bestellmöglichkeit gibt es direkt beim Westfälischen Dampfboot. Eine Leseprobe mit der Analyse der Blockupy-Bewegung ist online verfügbar.

 

Nov 06

Tagung “30 Jahre Antifa in Ostdeutschland” am 1./2. Dezember 2017 in Potsdam

30 Jahre naAFA-Ost Tagung Flyerch der Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR erschien bereits vor einigen Monaten der Band “Antifa in Ostdeutschland. Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“. Daran anschließend organisieren AktivistInnen von damals und heute am 1. und 2. Dezember 2017 in Potsdam die Tagung “30 Jahre in Ostdeutschland. Rückblicke, Gegenwart und Diskussion“.  Themen der Tagung sind unter anderem Militanz und Repression, der Ost-West-Konflikt in der Antifa-Bewegung, feministische Kämpfe und Neubaugebiete & Nazis. Hier geht es zur Anmeldung für die Tagung.

Nov 06

CfP “Kritische Geographien ländlicher Entwicklung”

Für die Jahrestagung des AK Ländlicher Raum am 23./24. Februar 2018 in Kiel gibt es einen Call for Paper für eine Session zu “Kritische Geographien ländlicher Entwicklung“. Ziel der Session ist es, kritisch-geographische Ansätze auch für die Betrachtung ländlicher Räume fruchtbar zu machen. Abstracts können noch bis zum 30. November 2017 eingereicht werden.

Oct 26

Kiezspaziergang am 28.10.2017: Mediaspree Reloaded – Neue Investorenträume, Profitversprechen und Konfliktzonen

Der große Protest um Mediaspree ist fast verstummt. Schrittweise füllen sich am nördlichen Spreeufer die letzten Baulücken, Teile der Mauerreste werden für Luxus-Wohnträume entfernt und die großen Investorenträume werden immer sichtbarer.

Weiter südlich drängen neue Investitionspläne in die Kreuzberger Wohnkieze. Der Google Campus, das Zalando Neubauprojekt auf der Cuvrybrache oder die Firmenzentrale von Deliveroo sind Manifestierungen einer neuen Arbeitswelt, die den Alltag der Stadt zunehmend bestimmt. Während Selbstverwirklichung, Flexibilität und Kreativität in der Industrie 4.0 angepriesen werden, bedeutet sie auf der Kehrseite oft Entgrenzung, Deregulierung und Ausbeutung.
Gleichzeitig gefährdet der Run auf die existierenden Gewerbeflächen in einigen Gewerbehöfen die langjähige Mieterschaft und verdrängt dort soziale Projekte, Künstlerateliers und Bildungseinrichtungen. Mit diesen neuen Akteuren im Kiez müssen sich nicht nur Proteste um Recht auf Stadt-, Wohn- und Gewerberaum, sondern auch Arbeitskämpfe komplett neu formieren.

Als Erweiterung der vergangenen Stadtspaziergänge zur Media Spree wollen wir in diesem Jahr  an verschiedenen Stationen zwischen Spree und Landwehrkanal die aktuellen Ausprägungen neuer Arbeitsformen und Kämpfe um Arbeit sowie die künftigen Auswirkungen auf die Kieze diskutieren.

 

Kritische Geographie Berlin e.V. in Kooperation mit Naturfreunde Berlin e.V.; Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei

 

Datum: 28.10.2017
Treffpunkt: U-Bhf. Schlesisches Tor / Ecke Bevernstr

(May-Ayim-Ufer unter der Roten Laterne)
Zeit: 13.00 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Ansprechperson: Valentin Domann und Nils Grube

Sep 18

Kiezspaziergang am 30.09.2017: Kiezkämpfe und Protestkunst in Kreuzberg

 

Kreuzberg ist seit Jahren Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftlicher Konflikte und Kämpfe und steht exemplarisch für die gegenwärtigen Konflikte um Aufwertung und Verdrängung in Berlin. Künstlerische Interventionen im urbanen Raum waren und sind dabei oftmals Ausdruck sowie beliebtes Mittel der Kommunikation von Protest, um politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Stadtraum anzueignen und mitzugestalten. Bis heute sind diese künstlerischen und politischen Aneignungen von Gebäudefassaden zentraler Bestandteil des Erscheinungsbildes des Bezirks und tragen nicht zu Letzt auch zu dessen hippem, kreativem Image bei, welches gerne im Zuge von unternehmerischen Stadtpolitikstrategien vermarktet wird.

Dieser Kiezspaziergang führt zurück in die Anfangszeiten von künstlerischen urbanen Aktivismus im öffentlichen Raum in Kreuzberg und thematisiert dabei vergangene und aktuelle Konflikte im Bezirk. Dabei gehen wir auf die Suche nach alten Hausbesetzer_innen-Graffiti, Wandbildern aus den wilden Neunzigerjahren und Graffiti- und Streetart-Pieces, die im Kontext aktueller Kämpfe entstanden sind.

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und Naturfreunde Berlin e.V. 

Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei
Datum: 30.09.2017
Treffpunkt: Naunynstraße / Manteuffelstraße
(nahe U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)
Zeit: 13:00 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Ansprechpartner*innen: Caro und Matze

Kontakt für Fragen und Anmerkungen: info[at]orangotango.info

Jul 11

Neuerscheinungen zur Krise der Wohnungspolitik

Zur Krise der Wohnungspolitik und möglichen Vorschlägen für eine soziale Versorgung mit Wohnraum gibt es gleich drei Neuerscheinungen.Argumente-Wohnen
Bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung erschien die Studie “Muss Wohnen immer teurer werden? Mythen und Behauptungen über Wohnen, Mieten, Kaufen” von Andrej Holm. Die Studie ist online frei verfügbar.

Der Band “Wohnraum dem Markt entziehen? Wohnungspolitik und städtische soziale Bewegungen in Frankfurt und Tel Aviv” von Sebastian Schipper erschien beim Verlag Springer VS in der Reihe “Stadt, Raum und Gesellschaft”.

Barbara Schönig, Justin Kadi und Sebastian Schipper gaben den Sammelband “Wohnraum für alle?! Perspektiven auf Planung, Politik und Architektur” heraus, mehr Infos zu diesem Buch gibt es beim transcript-Verlag.

Jul 10

Neue Studie zur Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge

Die Heinrich-Böll-Stiftung und GiB haben eine neue Studie: „Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – Öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten“ veröffentlicht. Im Nachgang des G20 Gipfels in Hamburg lassen sich dort die aktuellen Entwicklungen öffentlich-privater Partnerschaften in Deutschland und die Zusammenhänge zwischen G20-Infrastrukturpolitik und globaler Ungleichheiten nachvollziehen.

Hier gibt es die Studie zum Download.

Jul 10

Kiezspaziergang am 29.07.2017: Wem gehört die Nacht? – (Neue) Geographien der 24/7 Stadt

Bei der kleinen Nachtexkursion nähern wir uns gemeinsam den verschiedenen Formen der Stadtnacht und den um sie herum aufkommenden Konflikten. Hierzu werden wir uns in den Südkiez Friedrichshain begeben. Denn gerade hier prallt besonders heftig der Wunsch nach geregeltem innerstädtischem Wohnen alter und neue Urbaniten auf die Sehnsüchte vieler junger Nachttourist*innen und Easyjetsetter nach erlebnisreichen Abenden im berühmtberüchtigten Berliner Nachtleben. In dunklen Randzonen und pulsierenden Kerngebieten wollen wir auch mögliche politische Regulierungsmaßnahmen diskutieren und zuguterletzt auch prüfen, wie grau die Katzen nachts wirklich sind.

Treffpunkt wird sein um 21:00 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Sonntagstraße (Treffpunkt: Gegenüber der Sonntagstraße 1). Die Tour wird ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen.

Noch mehr Infos findet ihr hier

Veranstalter: Kritische Geographie Berlin e.V. und Naturfreunde Berlin e.V. 

Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei
Datum: 29.07.2017
Treffpunkt: S-Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Sonntagstraße (gegenüber der Sonntagstraße 1)
Zeit: 21:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Ansprechpersonen: Nils Grube

May 31

Neuerscheinung: Neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Voraussetzungen, Modelle und erwartete Effekte

Bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist die Studie “Neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Voraussetzungen, Modelle und erwartete Effekte” von Andrej Holm, Sabine Horlitz und Inga Jensen erschienen. Darin wird die Debatte zur “Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit” aufgegriffen und stellt Instrumente für eine soziale Wohnungspolitik vor. Die Studie ist online frei verfügbar.

May 31

G20 Action Days Berlin | Berliner Aktionstage gegen die Welt der G20

Um die Mobilisierung gegen den G20-Gipfel in Hamburg zu unterstützen, finden vom 2. bis 13. Juni 2017 die “Berliner Aktionstage gegen die Welt der G20” statt. Während der Aktionstage wird es Veranstaltungen, Kundgebungen, eine politische Ringbahnfahrt und eine Demo geben. Mehr Informationen und das gesamte Programm sind hier abzurufen.

Older posts «