Jan 10

Call for Participation: Forschungswerkstatt Kritische Geographie 2018

 

Zur Forschungswerkstatt Kritische Geographie, die vom 14. bis 17. Juni 2018 in Frankurt am Main stattfindet, gibt es einen Call for Participation. Zu den drei thematischen Schwerpunkten “Neo-Nationalismus und die Neue Rechte”, “Kritische Geographie braucht (queer-)Feminismus!” und”Bildet Kritische Geographien!” sind Beiträge sind jedoch aus allen Bereichen der Kritischen Geographie willkommen. Bis zum 28. Februar 2018 können Beiträge an fowe18@protonmail.com geschickt werden. Weitere Informationen zur Forschungswerkstatt gibt es hier.

 

Jan 10

Veranstaltungshinweis: Görlitzer Park im Gegenlicht – Gespräche über Nachbarschaft, Skandalbilder und Politiken

Anlässlich der Finissage der Ausstellung „Andere Heimaten. Herkunft un Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks“ findet am Sonntag, dem 14. Januar 2018 um 17 Uhr in der Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums eine Diskussionsveranstaltung statt. Jenseits des Blicks auf den Görlitzer Bahnhofs als “gefährlicher Ort” diskutiert die Veranstaltung Fragen wie knappe öffentliche Mittel, die Gentrifizierung von Kreuzeberg, die Verdrängung von Mieter*innen. Hierzu sind eingeladen:

  • Florian Fleischmann: Gründungsrat für den Parkrat des Görlitzer Parks
  • Cengiz Demirci: Parkmanager (angefragt)
  • Clara Herrmann: Kulturstadträtin Friedrichshain-Kreuzberg (angefragt)
  • Stefan Höhne: TU Berlin, Center for Metropolitan Studies
  • Moderation: Shelly Kupferberg, freie Journalistin

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

 

Dec 05

Veranstaltungsreihe “DAS ROTE BERLIN. Strategien für eine sozialistische Stadt”

Vor dem aktuellen Hintergrund steigender Mieten, aber auch den Versprechen des rot-rot-grünen Senats organisiert die “Interventionistische Linke” eine Veranstaltungsreihe, die verschiedene Perspektiven auf eine konsequent soziale Wohnungspolitik in Berlin entwickelt. Zu den Themen “Rekommunalisierung, Enteignung, Vergesellschaftung”, “Demokratisierung und neue Gemeinnützigkeit” sowie “Strategien gegen die Marktwirtschaft” finden jeweils im “Aquarium” in der Skalitzer Straße 6, direkt am U-Bahnhof Kottbusser Tor, Diskussionsveranstaltungen statt. Zum Abschluss der Reihe wird eine Broschüre veröffentlicht. Mehr Informationen und die Termine der einzelnen Veranstaltungen gibt es hier.

Nov 26

Veranstaltungshinweis: Die Zukunft unserer Städte. Luxemburg Lecture von Evgeny Morozov

“Smart Cities” sind ein viel benutztes Schlagwort, wenn es darum geht, Städte angeblich nachhaltiger, demokratischer und sozialer zu gestalten. Doch hinter Konzepten und Strategien für “smarte” Städte verbergen sich häufig, Maßnahmen von Kontrolle und Überwachung. So stellt sich immer dringender die Frage danach, wie digitale Technologien demokratisch gestaltet werden können. Aufbauend auf die demnächst erscheinende Studie “Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können» von Evgeny Morozov und Francesca Bria findet am Montag, dem 4. Dezember 2017 um 19 Uhr die Luxemburg Lecture “Die Zukunft unserer Städte. Smart Cities zwischen Datenextraktivismus und Rekommunalisierung” mit Evgeny Morozov statt. Die Lecture findet im “CRCLR Circular Economy House” in der Rollbergstraße 26 in Berlin-Neukölln statt. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Nov 22

Kiezspaziergang am 25.11.:Schöneberg 4.0 – Smart, vernetzt, innovativ & shared: Diese und andere urbane Realitäten und Visionen

  • Samstag, 25.11.2017
  • Zeitpunkt: 13.00 Uhr
  • Treffpunkt: S-Bhf. Julius-Leber-Brücke
  • Veranstalter: NaturFreunde Berlin in Zusammenarbeit mit Kritische Geographie Berlin

 

Die Digitalisierung wird vielfach in Wissenschaft, Politik und Medien als gesellschaftliche Umbruchssituation dargestellt. Es wird von der vierten industriellen Revolution gesprochen (4.0). Damit Städte wie Berlin im internationalen Wettbewerb um Innovationen bestehen können, werden neben Kreativitäts- auch vermehrt Smart-City-Konzeptionen als zukunftstaugliche (neoliberale)Wachstumsmotoren diskutiert und daraus Elemente zur Förderung einer digitalen Vernetzung in Bereichen Mobilität, Umwelt, Konsum, der Verwaltung erprobt und implementiert. Die Digitalisierung beeinflusst sämtliche Bereiche unseres Alltags, die Wirtschaftsweisen und die Arbeitsorganisation. Auch in Schöneberg tauchen rund um die Digitalisierung neue, vor allem private, Unternehmen (EUREF), Labs und Akteur_innen auf und wollen die Zukunft der Städte mitgestalten, beeinflussen und offene Märkte erobern.

Ziel des Kiezspaziergangs ist, ein Bild des derzeitigen Status Quo vom „digitalen Schöneberg“ aufzuzeigen und mögliche Trends (Co-Working und Co –Living-, Sharing-Konzepte, Start-up Szene) aufzuspüren. Es sollen Visionen, Vorstellungen und Motivationen hinter den digitalen Praktiken vorgestellt und welche möglichen Ausschlüsse und Zugänge als Konsequenz dieser Entwicklung folgen könnten, diskutiert werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden des Kiezspaziergang  eingeladen, ihre Vorstellungen und Wünsche einer zukünftigen Stadt zu äußern, um urbane Herausforderungen und mögliche Ideen zur zukünftigen Stadt herauszustellen.

Kostenbeitrag der Touren: 2,50 Euro/Mitglieder der NaturFreunde frei

 

Ansprechpartnerin: Dr. Christine Scherzinger

Nov 21

Neuerscheinung: suburban-Schwerpunktheft “Stadt der Reproduktion”

Die neue Ausgabe der “suburban” ist online. Schwerpunkt der Ausgabe ist die “Staft der Reproduktion” mit Beiträgen zur Ökonomisierung und Prekarisierung gesellschaftlicher Reproduktion sowie Raumproduktionen von Frauen, MigrantInnen, Queers und rassifizierten Menschen. Darüber hinaus gibt es eine Debatte zum Dolores Haydens Text zur nicht-sexistischen Stadt, Magazinbeiträge, Veranstaltungsberichte und Rezensionen. Wie immer, sind alle Beiträge online frei verfügbar.

 

Nov 14

Neuerscheinung: “Krisenproteste in Athen und Frankfurt” von Daniel Mullis

Ganz aktuell ist der Band “Krisenproteste in Athen und Frankfurt. Raumproduktionen der Politik zwischen Hegemonie und Moment” von Daniel Mullis in der Reihe “Raumproduktionen” beim Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen. Aufbauend auf die Neuen Philosophien des Politischen von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe sowie Jacques Rancière sowie die Über­legungen zur Produktion des Raumes von Henri Lefebvre untersucht Mullis in Athen den Dezemberaufstand 2008 sowie die Proteste gegen die Verein­barungen mit der Troika ab 2010 bis zur Wahl der ersten SYRIZA-Regierung im Januar 2015 nach und analysiert in Frankfurt am Main die Politiken des Blockupy-Bündnisses zwischen 2012 und 2015.

Mehr Informationen zum Buch und die Bestellmöglichkeit gibt es direkt beim Westfälischen Dampfboot. Eine Leseprobe mit der Analyse der Blockupy-Bewegung ist online verfügbar.

 

Nov 06

Tagung “30 Jahre Antifa in Ostdeutschland” am 1./2. Dezember 2017 in Potsdam

30 Jahre naAFA-Ost Tagung Flyerch der Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR erschien bereits vor einigen Monaten der Band “Antifa in Ostdeutschland. Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“. Daran anschließend organisieren AktivistInnen von damals und heute am 1. und 2. Dezember 2017 in Potsdam die Tagung “30 Jahre in Ostdeutschland. Rückblicke, Gegenwart und Diskussion“.  Themen der Tagung sind unter anderem Militanz und Repression, der Ost-West-Konflikt in der Antifa-Bewegung, feministische Kämpfe und Neubaugebiete & Nazis. Hier geht es zur Anmeldung für die Tagung.

Nov 06

CfP “Kritische Geographien ländlicher Entwicklung”

Für die Jahrestagung des AK Ländlicher Raum am 23./24. Februar 2018 in Kiel gibt es einen Call for Paper für eine Session zu “Kritische Geographien ländlicher Entwicklung“. Ziel der Session ist es, kritisch-geographische Ansätze auch für die Betrachtung ländlicher Räume fruchtbar zu machen. Abstracts können noch bis zum 30. November 2017 eingereicht werden.

Oct 26

Kiezspaziergang am 28.10.2017: Mediaspree Reloaded – Neue Investorenträume, Profitversprechen und Konfliktzonen

Der große Protest um Mediaspree ist fast verstummt. Schrittweise füllen sich am nördlichen Spreeufer die letzten Baulücken, Teile der Mauerreste werden für Luxus-Wohnträume entfernt und die großen Investorenträume werden immer sichtbarer.

Weiter südlich drängen neue Investitionspläne in die Kreuzberger Wohnkieze. Der Google Campus, das Zalando Neubauprojekt auf der Cuvrybrache oder die Firmenzentrale von Deliveroo sind Manifestierungen einer neuen Arbeitswelt, die den Alltag der Stadt zunehmend bestimmt. Während Selbstverwirklichung, Flexibilität und Kreativität in der Industrie 4.0 angepriesen werden, bedeutet sie auf der Kehrseite oft Entgrenzung, Deregulierung und Ausbeutung.
Gleichzeitig gefährdet der Run auf die existierenden Gewerbeflächen in einigen Gewerbehöfen die langjähige Mieterschaft und verdrängt dort soziale Projekte, Künstlerateliers und Bildungseinrichtungen. Mit diesen neuen Akteuren im Kiez müssen sich nicht nur Proteste um Recht auf Stadt-, Wohn- und Gewerberaum, sondern auch Arbeitskämpfe komplett neu formieren.

Als Erweiterung der vergangenen Stadtspaziergänge zur Media Spree wollen wir in diesem Jahr  an verschiedenen Stationen zwischen Spree und Landwehrkanal die aktuellen Ausprägungen neuer Arbeitsformen und Kämpfe um Arbeit sowie die künftigen Auswirkungen auf die Kieze diskutieren.

 

Kritische Geographie Berlin e.V. in Kooperation mit Naturfreunde Berlin e.V.; Kosten 2,50 €, Naturfreunde frei

 

Datum: 28.10.2017
Treffpunkt: U-Bhf. Schlesisches Tor / Ecke Bevernstr

(May-Ayim-Ufer unter der Roten Laterne)
Zeit: 13.00 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Ansprechperson: Valentin Domann und Nils Grube

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